Skitour: Zustieg zur Sesvennahütte von Schlinig

Sesvennahütte (2.256 m) – Basecamp mit südtiroler Charme

Die Sesvennahütte ist der perfekte Ausgangspunkt für Skitouren, Firn- oder Powderliebhaber sowie Schneeschuhfans. Ab Februar 2026 öffnet die modernisierte Hütte wieder ihre rund 70 Schlafplätze. Aber auch für einen Tagesausflug aus Schlinig lohnt sich ein Besuch, um die köstliche Südtiroler Küche und die wunderbare Aussicht auf der Sonnenterrasse zu genießen.

Der Zustieg ist sowohl mit Schneeschuhen, als auch mit Ski gut machbar. Bei eisigen Bedingungen ist man mit Harscheisen gut beraten.


Tourendaten

Talort: Schlinig
Höhe: 2.256 m
Aufstieg: 550hm, 5,5km
Dauer: ca. 2h
Geöffnet: Februar bis Ostern
Reservierungslink


Topo / Schwierigkeit

WS
Exposition: Süd-Ost


Tourencharakter

Leichte Skitour mit einzelnen kurzen Schlüsselstelle


Material

  • Skitouren Ausrüstung
  • LVS-Ausrüstung
  • Steigeisen, Harscheisen

Routenbeschreibung – Von Schlinig zur Sesvennahütte

Startpunkt ist Schlinig auf rund 1.730 m. Am Ende des Tales findet ihr einige begehrte Parkplätze; sind diese belegt, könnt ihr am Ortseingang ausweichen. Von dort führt der Weg durch den wunderschönen, traditionellen Ortskern von Schlinig bis zum nördlichen Ortsende. Ab hier geht’s mit den Skiern weiter.

Folgt der Loipe, die leicht ansteigend Richtung Schliniger Alm führt. Dort könnt ihr euch für den bevorstehenden Aufstieg über die Schwarze Wand stärken – oder direkt weiter zur Sesvennahütte aufbrechen.

Die Schlüsselstelle des Zustiegs befindet sich an einer kurzen, steilen Querung oberhalb der Wand. Bei vereisten Bedingungen sind Harscheisen unbedingt erforderlich! Der frühere Hüttenwirt spannte hier häufig ein Fixseil (Stand: 2025). Die aktuellen Verhältnisse erfragt ihr am besten beim Hüttenteam.

Schmankerl auf der Sonnenterrasse der Sesvennahütte
Anschließende Belohnung auf der Sonnenterrasse

Abfahrt – Von der Sesvennahütte zurück ins Tal

Um zurück ins Tal zu kommen gibt es zwei Möglichkeiten:

1 – Am einfachsten ist die Rückkehr auf dem Aufstiegsweg. Der Spaßfaktor hält sich hier allerdings in Grenzen, da die stark frequentierten Hänge und die im Frühjahr oft schnell schmelzende Schneedecke kaum schöne Schwünge erlauben.

Wer mutig ist und sicher auf den Skiern steht, kann sich durchs Goasloch wagen – die Rinne liegt orografisch rechts des Wasserfalls, neben der Schwarzen Wand. Vorsicht: Am Ausgang ragt ein großer Felsblock hervor, der bei wenig Schnee gefährlich sein kann.

2 -Eine weitere Option ist die Abfahrt über die Föllascharte zurück ins Tal. Wer noch 500 Hm Kraft hat, findet hier deutlich weniger begangene Hänge und kann bei gutem Timing traumhafte Firnschwünge genießen.

Egal für welche Variante ihr euch entscheidet: Zum krönenden Abschluss unbedingt einen leckeren Kaiserschmarrn in der Schliniger Alm essen!

Abfahrtsvariante von Sesvennahütte

Mein Fazit


Gemütlicher Zustieg, der gut mit weiteren Touren im Sesvennagebiet verbunden werden kann.


– Mona

Weitere Tourenberichte auf MONAlpin

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert